Erstellen einer Rampe im Außenbereich mit 2K EP-Mörtel
- Verarbeitung von EP-Mörtel zum Aufbau einer Rampe.
- Als Grundierung wurde das EP/DF Bindemittel und als Versiegelung die EP/DF-Versiegelung verwendet.
- Beanspruchung durch Gabelstapler und durch LKW.
Zur Beginn der Arbeiten wird der Anfangs- und Endpunkt der Rampe festgelegt.
Dort wird mit der Flex eine Sollbruchstelle für das spätere Herausstemmen einer Aussparung geschaffen.
Da der Mörtel eine Mindestschichtstärke von 1 cm hat, kann er hier nun auf Null auslaufen.
Risse und Fugen werden mit dem Stemmeisen erweitert, damit sie später mit dem Mörtel kraftschlüssig verharzt werden können.
Die zu bearbeitende Fläche muss sauber und trocken sein, dabei ist besonders darauf zu achten, dass Risse und Fugen staubfrei sind. Der Untergrund wird mit einem Industriestaubsauger abgesaugt um Staub und lose Teilchen zu entfernen.
Befinden sich im Untergrund Metallteile, wie in unserem Beispiel eine Eisenschiene, müssen diese separat vorbehandelt werden. Die Eisenschiene wird entrostet und angeschliffen und anschließend 2 mal mit dem Megaplast EP-Metallgrund grundiert.
Als nächster Arbeitsschritt wird die Grundierung angemischt. Da im Außenbereich fast immer mit einer Restfeuchte von über 3 % zu rechnen ist, wurde hier das Megaplast EP-DF Bindemittel verwendet.
1. Komp. B von Komp. A mit leichtem Hammerschlag trennen.
2. Spannring von Komp. A entfernen.
3. Deckel mit einer Zange von Komp. A lösen.
4. Mit einer Zange den Metallring von Komp. B loslösen und den Deckel abziehen.
5. Komp. B in Komp. A leeren
6. Eimer schräg stellen um das restliche Material an einem Punkt zu sammeln.
7. Mit einem geeigneten Rührwerk ca. 2-3 Minuten mischen.
8. Den nun gesammelten Rest von Komp. B zum Gemisch geben und gut unterrühren.
9. Mischung in ein größeres Gefäß umtopfen.
10. Restinhalt der Mischdose auf die Härterdose umstülpen, um dort befindliches Härtermaterial zur späteren Entsorgung komplett auszuhärten.
11. Als Grundierung 20% Wasser zugeben (nur bei DF Material).
12. Nochmals gründlich untermischen.
Die Fugenflanken mit einem Pinsel, größere Flächen mit der Walze grundieren.
Um die Anhaftung des Folgebelags zu verbessern und ein "Wegrutschen" des Mörtels zu mildern, wird die noch nasse Grundierung mit Quarzsand der Körnung 0,3-0,9 mm mit ca. 200g/m² (also nicht im Überschuss) abgesandet.
24 Stunden trocknen lassen... am nächsten Tag:
Anmischen des Megaplast EP-Mörtels.
1. Übersicht Material und Werkzeug.
2. Komp. B von Komp. A mit leichtem Hammerschlag trennen.
3. Spannring von Komp. A entfernen und Deckel mit einer Zange lösen.
4. Mit einer Zange den Metallring von Komp. B loslösen.
5. Deckel von Komp. B entfernen.
6. Komp. B in Komp. A leeren (wieder den Eimer schräg stellen um das restliche Material aufzufangen).
7. Mit einem geeigneten Rührwerk ca. 1 Minute mischen. (Den nun aufgefangenen Rest von Komp. B zum Gemisch geben und gut unterrühren.)
8. Mörtelfüllstoff in einen größeren Eimer geben.
9. Zum Mörtelfüllstoff das angerührte Bindemittel geben.
10. Mit einem Zwangsmischer ca. 2-3 Minuten mischen.
11. Gesamte Mischung in ein zweites Gefäß umtopfen, um ein optimales Mischergebnis zu erhalten.
12. Nochmals ca. 1 Minute mischen.
In unserem Beispiel befindet sich eine Ablaufrinne. Der vorhandene Gitterrost wurde vor dem Beginn der Arbeiten mit einem Blech unterlegt.
Als Erstes werden die Fugen mit dem EP-Mörtel verfüllt und verdichtet.
Auf die Fläche die EP-Mörtel-Mischung in mehreren Schichten im Nass-in-Nass Verfahren auftragen, dabei immer wieder Zwischenverdichten. Die Glättekelle und -traufel zum Verdichten und Glätten verwenden, die Setzlatte zum Ausrichten eines geraden Gefälles.
Mit der Kante der Glättekelle durchgehende gerade Vertiefungen ziehen, so können Wasser und Schmutz später besser ablaufen.
Nach 12h Trocknung wird die Megaplast EP-Versiegelung lösemittelfrei aufgetragen.
Bitte beachten Sie, dass der EP-Mörtel, sofern kein Porenverschluss oder eine Kratzspachtelung als Zwischenschicht erfolgt eine sehr hohe Saugkraft hat. Für den ersten Anstrich der Versiegelung ist daher mit einem Materialverbrauch von ca. 1 kg / m² zu rechnen. Nach dem Trocknen sollte ein zweiter Versiegelungsgang mit ca. 0,5 kg / m² aufgetragen werden.
Nach der Trocknung den überschüssigen Sand abfegen und ein drittes Mal mit ca. 500g / m² versiegeln.
Nach ca. 24 Std. ist die Rampe begehbar und nach ca. 7 Tagen mechanisch voll belastbar.