Industriefußbodenbeschichtung mit der 2K EP-DF Verlaufbeschichtung
- 2 Komp. Epoxidharz - Beschichtung, dampfdiffusionsoffen auf einem 14 Tage alten, frisch verlegten Beton.
- Beanspruchung durch Hubwagen ca. 1-1,5 to und durch Gabelstapler ca. 3 - 5 to.
- ( Auch als elektrostatisch ableitfähige Beschichtung erhältlich )
- Der Untergrund wurde mit einem B 35 Beton hergestellt, dieser wurde nach der Verlegung 12 Tage mit einer Folie abgedeckt.
- Anschließend wurde die Oberfläche 2 Tage ohne Folie zum Abtrocknen stehen gelassen.
Schritt 1:
Kugelstrahlen der Oberfläche, um Zementschlämme und Verschmutzungen zu entfernen. Durch dieses fast staubfreie Kugelstrahlverfahren wird die Oberfläche aufnahmefähig vorbereitet, so dass eine Haftgrundierung für die folgenden Beschichtung aufgetragen werden kann.
Schritt 2:
Scheinfugen bzw. Sollbruchstellen werden gereinigt und mit einem 2 Komp. Epoxidharz lösemittelfrei, unter Beimischung von Quarzmehl kraftschlüssig verschlossen. (Gebäudedehnfugen müssen nach dem Beschichtungsaufbau mit einem Diamantblatt aufgeschnitten werden, um sie anschließend mit einem 1 Komp. Dauerelastischem Fugenverguss auszugießen.)
Schritt 3:
Auf den gereinigten Untergrund wird eine 2 Komp. EP-DF (dampfdiffussionsfähige) Grundierung mit einem Gummischieber aufgetragen. Zur Vermeidung von Pfützen wird nach ca. 15-30 min. mit einer Malerwalze nachgewalzt.
Nach der Trocknung der Grundierung werden die Fugenübergänge der Spachtelung verschliffen, das Verschleifen der Fugen kann aber auch vor der Grundierung erfolgen, in jedem Fall ist die Fläche dann gründlich abzusaugen.
Schritt 4:
Nach dem Schleifen und Reinigen der Gesamtfläche oder nur von Teilflächen ( Fugen ) wird die EP-DF 2 Komp. Epoxidharz Verlaufbeschichtung 2 - 3 mm mit einer Zahnspachtel aufgetragen
Schritt 5:
Die Verlaufbeschichtung wird mit einer Entlüftungswalze (Igelwalze) entlüftet bzw. egalisiert. In die noch frische Verlaufbeschichtung werden bei Bedarf Kunststoff-Farbchips eingeworfen, um die Rutschfestigkeit und die Unempfindlichkeit der Oberfläche zu erhöhen.
Schritt 6:
Nach der Beschichtung werden die Wandanschlussfugen mit einem 1 Komp. PU-Fugenmaterial dauerelastisch verschlossen.
Schritt 7:
Zur Endbehandlung wird in zwei Arbeitsgängen eine 1 Komp. Polymerdispersion mit einem Gelenkwischmopp als farblose Versiegelung aufgebracht. Da die Polymerdispersion einen Schutzfilm bildet, sollte diese Oberflächenbehandlung auf jeden Fall vor der ersten Benutzung erfolgen. Je nach Benutzung muss dies in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Zusätzlich könnte direkt auf die Verlaufbeschichtung eine farblose 2 Komp. Versiegelung aufgebracht werden, dies muss dann VOR der Polymerdispersion geschehen. Das Auftragen der Polymerdispersion als Pflegefilm sollte aber immer zum zusätzlichen Schutz erfolgen.